Necdet Yildirim

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Das Graphische Werk

und die Formgestaltung

www.necdet-art.de

Illustration, Collage
Illustration, Collage

Stilleben mit Zitronen, Zeichnung, 2017, Necdet Yildirim

Maria, Zeichnung, 2017

Necdet Yildirim / 2016

llustration und Graphische Gestaltung,

Quadrat und Würfel,

Farbfelder Serie Anatolien,

148 x 105 mm,

 

Felder, Illustration, 01/2017, Necdet Yildirim

Ornament und Abstraktion. Necdet Yildirim 

Ornament und Verbrechen, A. Lose.

 

Auszug:

 

das hörten die schwarzalben mit mißvergnügen und der staat, dessen aufgabe es ist, die völker in ihrer kulturellen entwicklung aufzuhalten, machte die frage nach der entwicklung und wiederaufnahme des ornamentes zu der seinen. wehe dem staate, dessen revolutionen die hofräte besorgen! bald sah man im wiener kunstgewerbemuseum ein büffet, das „der reiche fischzug“ hieß, bald gab es schränke, die den namen „die verwunschene prinzessin“ oder einen ähnlichen trugen, der sich auf das ornament bezog, mit welchem diese unglücksmöbel bedeckt waren. der österreichische staat nimmt seine aufgabe so genau, daß er dafür sorgt, daß die fußlappen aus den grenzen der österreichisch- ungarischen monarchie nicht verschwinden. er zwingt jeden kultivierten zwanzigjährigen mann drei jahre lang an stelle der gewirkten fußbekleidung fußlappen zu tragen. denn schließlich geht eben jeder staat von der voraussetzung aus, daß ein niedrig stehendes volk leichter zu regieren ist. nun gut, die ornamentseuche ist staatlich anerkannt und wird mit staatsgeldern subventioniert. ich aber erblicke darin einen rückschritt. ich lasse den einwand nicht gelten, daß das ornament die lebensfreude eines kultivierten menschen erhöht, lasse den einwand nicht gelten, der sich in die worte kleidet: „wenn aber das ornament schön ist. ..!“ mir und mit mir allen kultivierten menschen erhöht das ornament die lebensfreude nicht. wenn ich ein stück pfefferkuchen essen will, so wähle ich mir eines, das ganz glatt ist und nicht ein stück, das ein herz oder ein wickelkind oder einen reiter darstellt, der über und über mit ornamenten bedeckt ist. der mann aus dem fünfzehnten jahrhundert wird mich nicht verstehen. aber alle modernen menschen werden es. der vertreter des ornamentes glaubt, daß mein drang nach einfachheit einer kasteiung gleichkommt. nein, verehrter herr professor aus der kunstge- werbeschule, ich kasteie mich nicht! mir schmeckt es so besser. die schaugerichte vergangener jahrhunderte, die alle ornamente aufweisen, um die pfauen, fasane und hummern schmackhafter erscheinen zu lassen, erzeugen bei mir den gegenteiligen effekt. mir grauen gehe ich durch eine kochkunstausstellung, wenn ich daran denke, ich sollte diese ausgestopften tierleichen essen. ich esse roastbeaf. der ungeheuere schaden und die verwüstungen, die dieneuerweckung des orna- mentes in der ästhetischen entwicklung anrichtet, könnten leicht verschmerzt werden, denn niemand, auch keine staatsgewalt, kann die evolution der menschheit aufhalten! man kann sie nur verzögern. wir können warten. aber es ist ein verbrechen an der volkswirtschaft, daß dadurch menschliche arbeit, geld und material zugrunde gerichtet werden. diesen schaden kann die zeit nicht ausgleichen.

 

A. Lose

 

Kennzeichnend für die Kultur des Osmanischen Reichs war die Integration unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen aus den zentral- und westasiatischen Ursprungsregionen der Turkvölker, der unterschiedlichen Ethnien Anatoliens, sowie den Landesteilen, die durch die Eroberungen bis ins 17. Jahrhundert dem Reich angegliedert wurden. Tief geprägt vom sunnitischen Islam, hat die Osmanische Kultur Teil an der islamischen Kultur. Durch Handel, Pilger, Diplomatie und Krieg über Jahrhunderte verbunden mit dem Oströmischen Reich, dessen Hauptstadt Konstantinopel 1453 die neue Hauptstadt Istanbul wurde, dem Perserreich und den christlichen Staaten Westeuropas seit der Renaissance repräsentiert die Kultur des Osmanischen Reichs ein politisch und kulturell führendes Land der Islamischen Welt und zugleich eine Weltmacht ihrer Zeit.[1]

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